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Schulen dürfen sich auf Unterstützung freuen: Zehn erfolgreiche Abschlüsse des Jugendbegleiterkurses aus dem Bereich „Kirche, Bildung, Schule“

Ludwigsburg/ Das Katholische Dekanat Ludwigsburg bietet seit zwölf Jahren die Ausbildung zum Jugendbegleiter/in an. Am 6. Oktober beendeten zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich den im März gestarteten Kurs. Engagiert leitete Kornelia Vonier-Hoffkamp, Referentin für den Bereich Kirche, Bildung und Schule die Ausbildung. In elf Modulen wurden die Teilnehmenden in Psychologie, Pädagogik, Rechtlichem, Kulturellem, Kindeswohl und Erster Hilfe ausgebildet. Die erfolgreichen Absolventinnen und der Absolvent freuen sich über ihren Abschluss und das vom Land Baden-Württemberg anerkannte Abschlusszertifikat. Sie bescheinigen der Ausbildung, ein kompetentes Rundumpaket zu sein, um im Kernzeitbereich mit Verantwortung mit Kindern umzugehen.

Die Katholische Kirche im Landkreis Ludwigsburg leistet mit dem Kursangebot einen wichtigen und qualifizierten Beitrag, um gerade in der aktuell herausfordernden Situation Lehrkräfte, Schüler und auch Eltern zu unterstützen. Die Schulen nehmen das Angebot dankbar auf. Stefan Danner, Rektor der Hirschbergschule, fasst das Ziel des Kurses so zusammen: „Die Jugendbegleiterausbildung ist sehr breit angelegt und beleuchtet viele Facetten des Schul- und Jugendbegleiteralltags. Das Angebot macht die Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter selbstsicherer und damit noch souveräner in ihrem Tun. Hiervon profitieren die Schülerinnen und Schüler, aber auch das System Schule und nicht zuletzt die Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter selbst.“ Es entstehen Beziehungen, die das soziale Gefüge im Ort stärken und den Kindern und Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und Aktionen anbieten, die im normalen Schulalltag sonst untergehen würden.

Kornelia Vonier-Hoffkamp bringt einen großen Erfahrungsschatz in die Konzeption und Durchführung der Ausbildung ein. Seit zwölf Jahren bildet sie jährlich Interessierte neu aus. Für sie ist Schule der Ort, an dem alle Kinder und Jugendlichen anzutreffen sind und es somit darum geht, dort Schul-Kultur mitzugestalten.

Der nächste Kurs startet im Frühjahr 2022. Erwachsene, die Kinder und Jugendliche begleiten (wollen) und sich gerne mit und aufgrund ihres christlichen Menschenbildes in ihrer Schule vor Ort einbringen möchten, dürfen sich gerne anmelden. Bei Fragen erteilt Kornelia Vonier-Hoffkamp unter schlpstrlldwgsbrgdrsd weitere Auskünfte.


Jugendbegleiter/innen dringend für Unterstützung in Schulen gefragt: Neuer Ausbildungskurs startet im März 2021 Bewerbung bis Ende Februar möglich!

Das Dekanat Ludwigsburg bietet seit zwölf Jahren die Ausbildung zum Jugendbegleiter/in an. Im März startet ein neuer Kurs. Hierfür engagiert sich Kornelia Vonier-Hoffkamp. Als Referentin ist sie im Dekanat Ludwigsburg für den Bereich Kirche, Bildung und Schule zuständig und bildet in diesem Rahmen auch zum/zur Jugendbegleiter/in aus. Im Gespräch erzählt sie uns über Hintergründe, Konzeption und Nutzen der Ausbildungsmodule.

Frage Red.:     Warum bietet die Kirche diesen Kurs an?

K. Vonier-Hoffkamp:   Schule ist der Ort, an dem alle Kinder und Jugendlichen anzutreffen sind. Es geht darum, hier Kultur mitzugestalten. Die Kirche möchte einen Beitrag leisten, die Lehrkräfte, Schüler und auch Eltern zu unterstützen durch unterschiedlichste Angebote. Die Schulen sind sehr dankbar dafür. Es entstehen Beziehungen, die das soziale Gefüge im Ort stärken und den Kindern und Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und Aktionen anbieten, die im normalen Schulalltag sonst untergehen würden.

Frage Red.:     Was genau sind Jugendbegleiter/innen und was konkret tun sie?

K. Vonier-Hoffkamp:   Jugendbegleiter/innen engagieren sich an einer definierten Schule und machen dort mittags ein Angebot für Schüler/innen. Dies kann das eigene Hobby sein, aber auch Unterstützung bei den Hausaufgaben, der kirchliche Jahreskreis als Thema. Gerade in der momentanen Situation haben sich viele ältere Jugendbegleiter/innen aufgrund des erhöhten Risikos aus der Schule zurückgezogen. Die Schulen haben großen Bedarf an Unterstützung.

An Schulen ohne Ganztagesbetrieb, können es kürzere Angebote sein, im Ganztagesbetrieb muss es ein verlässliches Angebot über den Zeitraum von zumindest einem halben Jahr sein. Dies kann aber auch durch ein Team von mehreren gelöst werden. Die Jugendbegleiter/innen erhalten – abhängig von der jeweiligen Schule – eine Aufwandsentschädigung (+/- 10,00 € pro Stunde).

Frage Red.:     Wie ist der Kurs konzipiert?

K. Vonier-Hoffkamp:   Der Kurs startet Ende März – gegebenenfalls digital. Er kann sowohl als Gesamtkurs als auch mit einzelnen Modulen besucht werden. Der Kurs endet mit einem vom Land Baden-Württemberg anerkannten Zertifikat. Bereits an der Schule engagierte Person können die Kosten über den Jugendbegleiter-Etat der Schulen finanziert bekommen. Und es ist durchaus denkbar, dass eine Kirchengemeinde finanziell unterstützt.

Frage Red.:    Für wen ist der Kurs interessant?

K. Vonier-Hoffkamp:   Für Erwachsene, die Kinder und Jugendliche begleiten (wollen) und sich gerne mit und aufgrund ihres christlichen Menschenbildes in ihrer Schule vor Ort einbringen möchten. Durch spezialisierte Referent/innen zu den unterschiedlichsten Themen bietet der Kurs eine breite Palette dessen, was hilfreich ist zu wissen über Pädagogik, Rechtliches, Kulturelles, Gruppendynamik, Motivation und Rolle, Kindeswohl, Erste Hilfe. Eine Teilnehmerin berichtete später, es sei ein schöner Kurs, um die Arbeit mit Kindern aus vielen verschiedenen Seiten zu beleuchten. Sie sei dankbar über die vielen Infos und noch mehr über den Spaß bei der Ausbildung!

Die Module des Kurses können insgesamt oder auch einzeln belegt werden. Der Gesamtkurs kostet 240 Euro. Die Ausbildung startet am 24. März 2021. Bewerbungsschluss dafür ist 28.2.2021.

Bei Fragen erteilt Kornelia Vonier-Hoffkamp unter schlpstrlldwgsbrgdrsd weitere Auskünfte.


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Zwölf neue Jugendbegleiterinnen haben sich qualifiziert

12 Frauen aus dem Landkreis Ludwigsburg haben erfolgreich den Jugendbegleiter-Ausbildungskurs abgeschlossen. Nach einer halbjährigen Fortbildung mit über 40 Seminarstunden zu den Themen Pädagogik, Psychologie, Schulrecht, Gruppenleitung und Kommunikation erhielten sie am 17.09.2020 in einer Feierstunde ihr Zertifikat überreicht.

Wie überall unterbrach erst einmal der Corona-Lockdown im März die Fortführung des Kurses. Die große Herausforderung war, den Kurs unter den geltenden Hygiene-Bedingungen und Abstandsregeln weiter zu führen. Hier gilt ein großer Dank der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus in Tamm. In deren Saal konnte der Kurs etwas verändert und in den Praxisübungen angepasst mit bis zu 16 Teilnehmenden weitergeführt werden.

Am Abschlussabend gefragt, warum der Kurs sich gelohnt hat und ob sie diesen weiterempfehlen könnten, kamen z.B. folgende Aussagen:
„Ich würde jedem zu diesem Kurs raten, da du fundiertes Wissen von professionellen Referenten vermittelt bekommst, viele praxisbezogene Beispiele durchspielst, Spaß hast, nette Kolleg*innen kennenlernst. Das alles bestärkt dich in deinem „Tun“ und „Arbeiten“ mit den Jugendlichen. Du gewinnst an Sicherheit und Stärke“.
„Mach diesen JB-Kurs, weil er eine Bereicherung in deinem Leben ist, du viele interessante Themen behandelst, du tolle Leute kennenlernst und dich austauschen wirst. Es einfach rundum schön war!!! Danke dafür!“
„Mach diesen Kurs, weil die Stärkung des Selbstbewusstseins einen Energieschub bekommt, die Kompetenzen, Kinder zu lehren, bestärkt werden und viel Neues gelernt wird.“

Ein neuer Ausbildungskurs für ehrenamtliche Schulbegleiter und -begleiterinnen ist gerade in Planung und startet im Januar 2021.

Interessierte können sich melden bei Kornelia Vonier-Hoffkamp, schulpastoral.ludwigsburg@drs.de

Jugendbegleiter-Ausbildungskurs