MIR - Begegnungszentrum in der Friedenskiche Ludwigsburg

Montag - Donnerstag von 9:00 bis 15:00 Uhr, Freitag von 9:00 - 12:00 Uhr.

MIR - Begegnungscafe
MIR - Begegnungscafe

„MIR“ – Ökumenisches Begegnungs- und Beratungszentrum, Friedenskirche Ludwigsburg

MIR – das heißt sowohl auf Ukrainisch wie auf Russisch Frieden. Diesen Namen trägt das Begegnungs- und Beratungszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine in der Friedenskirche Ludwigsburg. MIR steht auch für: Miteinander, Information und Rast.

Seit dem 4. April öffnet das Begegnungs- und Beratungszentrum montags-donnerstags von 9.00 – 15.00 Uhr und freitags bis 12.00 Uhr. Es wird getragen von Diakonie, Caritas sowie der evangelischen und katholischen Kirche im Landkreis Ludwigsburg. Viele Frauen mit ihren Kindern haben den Weg schon ins „MIR“ gefunden. Die Not ist groß in den Familien. Die Männer, Väter, Söhne und Brüder sind meist in der Heimat zurückgeblieben und die Frauen versuchen sich nun mit ihren Kindern hier zurecht zu finden. Untergebracht sind sie in Privatwohnungen und Gemeinschaftsunterkünften im Landkreis Ludwigsburg. Dann kommt der Weg durch die Mühlen der Bürokratie: Er ist lang und langwierig. Dabei suchen sie nach Unterstützung.

Kleidergutscheine für die Diakonieläden, Gutscheine für Lebensmittel und Hygieneartikel werden im MIR an Menschen ausgegeben, die ohne finanzielle Mittel dastehen und auf Sozialleistungen warten.

Ein Team von Ehrenamtlichen bewirtet die Ankommenden auf warmherzige Weise mit Kaffee, Tee Brezeln und Kuchen, die von Bäckern gespendet wurden. Hauptamtliche Mitarbeiterinnen von Caritas und Diakonie, evangelischer und katholischer Kirche beraten und unterstützen die Frauen auf vielfältige Weise. Auch von AWO, DRK kommt Unterstützung. Die Kinder, die so viel Schlimmes schon erlebt haben, tauchen bei ihren Besuchen meist schnell in der Kinderecke ab und vergessen das Schreckliche beim Spiel für ein paar Momente. „So gut wir können und mit Hilfe von Sprachhelfern und einer Übersetzungs-App auf unseren Smartphones kommen wir mit den Frauen ins Gespräch.“, sagt Pfarrerin Gisela Vogt vom Team. „Es ist erschütternd, was sie erzählen und unvorstellbar, was sie in den letzten Wochen mit ihren Kindern alles durchgemacht haben. Die Sorge und die Angst um die, die in der Heimat zurückgeblieben sind, ist groß.“, ergänzt Bärbel Albrecht. Katja Schottmüller-Reinle von der katholischen Gemeinde freut sich über die große Hilfsbereitschaft die überall spürbar ist. „Wir danken allen, die auf ganz unterschiedliche Weise geholfen haben, auch im Namen der Frauen und Kinder, die im „MIR“ Hilfe suchen.“, sagt sie.

Das Begegnungs- und Beratungszentrum „MIR“ erhält keine öffentlichen Mittel. Kirchliche Fördermittel sind beantragt. Die Arbeit ist auf Spenden sowohl für die laufenden Kosten, als auch für konkrete Nothilfe im Einzelfall angewiesen. Die beiden Geschäftsführer von Diakonie und Caritas, Martin Strecker und Hendrik Rook bitten daher dringend um finanzielle Unterstützung! „Wir bedanken uns schon im Voraus für die großzügige Unterstützung!“, so die beiden Geschäftsführer.

Das Spendenkonto der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE51 6012 0500 0001 7904 00

Swift-BIC: BFSWDE33STG

Stichwort: MIR 

Hier finden Sie die Informationen zusammengefasst als pdf.

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