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Seenotrettung ist Völkerrecht

Jeder 15. Bootsflüchtling ertrinkt im Mittelmeer. Die Ökumenische Fachstelle Asyl setzt sich beim Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Bundestag für Initiativen der Seenotrettung ein.

Postkartenaktion zur Seenotrettung

Unterlassene Hilfeleistung bei einer Notlage für Leib und Leben ist nach deutschem Recht ein Straftatbestand. In der Familie, im Kindergarten, in der Schule, in der Erstkommunion- oder Firmvorbereitung lernen wir, einem Menschen in Not beizustehen. Doch für die Seenotrettung von geflüchteten Menschen scheint dies nicht zu gelten! Hier überlässt man die Seenotrettung von Schiffbrüchigen Staaten, in denen Menschenrechte und Völkerrecht nicht gelten. Gleichzeitig werden Nicht-Regierungsorganisationen, die sich um die Notlage von Menschen auf offener See kümmern, bei ihrem Rettungseinsatz von den eigentlich zuständigen Küstenwachen behindert und der Strafverfolgung ausgesetzt.

Wir Christinnen und Christen glauben an einen Gott, der Leiden nicht mit­an­sehen kann und der handelt: "Ich habe das Elend meines Volkes ge­sehen und ha­be ihr Schreien gehört; ich habe ihr Leid erkannt und bin her­nie­der gefahren, dass ich sie errette und sie herausführe in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt."

Wenn wir glaubwürdig sein wollen als die, die zu diesem Gott gehören, dann müssen wir angesichts der Katastrophe auf dem Mittelmeer etwas tun.

Die Ökumenische Fachstelle Asyl von Caritas und Kreisdiakonieverband möchte gemeinsam mit den Kirchen diesem Missstand bei der Politik Gehör verschaffen. Wir wollen nicht zusehen wie jeder 15. Mensch beim Versuch, über das Mittelmeer zu fliehen – so 2018 – ertrinkt und das Mittelmeer so zur tödlichsten Grenze der Welt wird!

Unterstützen Sie die Ökumenische Fachstelle Asyl dabei, hier Abhilfe zu schaffen. Bitte unterzeichnen Sie die (am Ausgang liegende) Postkarte und schicken Sie  diese an den Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages.

Die Postkarte als pdf finden Sie hier.